Bruststraffung (Mastopexie)
Eine Bruststraffung oder auch Mastopexie kann schlaff wirkende Brüste anheben, um eine jugendlichere und festere Form zu erzielen.
Mit dem Alter und fortschreitender Zeit können Faktoren wir Schwangerschaft, Stillzeit, Gewichtsverluste und schlicht die Schwerkraft dazu führen, dass Brüste an Elastizität und Festigkeit verlieren. Eine Bruststraffung ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff zur Entfernung oder Reduktion überschüssiger Haut und zur gleichzeitigen Straffung des Brustgewebes.
Dadürch erscheint die Brust höher, fester und jugendlicher. Die Bruststraffung kann als alleinige Maßnahme umgesetzt werden oder in Kombination mit einer Brustvergrößerung (zum Beispiel durch Eigenfetttransfer oder durch Brustimplantate), um Volumen und Form gleichzeitig zu verbessern.
Ablauf einer Bruststraffung
Nach der Vorbereitung und Anzeichnung der geplanten Schnittführung erfolgen mehrere Inzisionen (Einschnitte) um die Brustwarze und die Brust, um überschüssiges Gewebe zu entfernen und das darunter liegende Gewebe zu formen beziehungsweise neu zu modellieren.
Dabei können die Brustwarze und der zugehörige Brustwarzenhof angehoben und verkleinert werden, um ein natürliches, jugendliches Ergebnis zu erzielen. Nach Abschluss der Formung wird die Haut gestrafft und die Inzisionen werden verschlossen. Es gibt sehr viele verschiedene Techniken der Bruststraffung. Die Art der Inzisionen hängt von der individuellen Brustform und dem gewünschten Ergebnis ab und kann von kleineren Narben um den Warzenhof herum bis zu sogenannten Ankernarben verlaufen.
Die möglichen Vorteile einer Bruststraffung in Kürze
- Hebt erschlafftes Brustgewebe an
- Verbessert Form und idealerweise Position der Brust
- Die ausgeheilten Ergebnisse wirken jugendlicher und natürlicher
Was sollten Sie vor einer Bruststraffung wissen?
Vor dem Eingriff erfolgen umfangreiche Beratungsgespräche, in denen Sie all Ihre Fragen ausführlich, in Ruhe und vertrauensvoll stellen können. Ihre Erwartungen, Wünsche und die medizinische Vorgeschichte fließen in die Entscheidungsfindung ein. Die für Sie am besten geeignete Technik wird gemeinsam besprochen. Sie erhalten Hinweise, wie Sie sich im Allgemeinen vor Ihrer Operation vorbereiten können, beispielsweis zu Medikamenten oder Nikotingebrauch und andere Faktoren, die die Wundheilung beeinfluss könnten.
Am Operationstag bei Aurum Aesthetics
Am Tag Ihrer Brustoperation bei Aurum Aesthetics werden Sie in aller Ruhe vorbereitet und anschließend in den Operationsraum gebracht. Unter schonender und geeigneter Anästhesie, welche im Vorfeld ebenfalls besprochen wurde, führen wir die Operation mit hoher Präzision und Leidenschaft durch, wobei überschüssige Haut entfernt und das Brustgewebe neu modelliert werden. Nach der Hautnaht werden die Brüste in spezielle Verbandsmaterialien gelegt und mittels stützenden Verbänden zusätzlich geschont, um einer optimalen Heilung Vorschub zu leisten.
Postoperative Phase und erste Ergebnisse
Nach Ihrer Bruststraffung können zunächst erhebliche Schwellungen auftreten, moderate Schmerzen und leichte Spannungsgefühle sind ebenfalls möglich. Im Laufe der ersten Woche klingen diese in aller Regel ab und Sie fühlen sich wieder annähernd wie vor dem Eingriff. Viele Patientinnen nehmen nach kurzer Zeit ihre gewohnten Aktivitäten wieder auf. Wir empfehlen jedoch, stärkere körperliche Belastungen für mehrere Wochen zu pausieren, um das Einheilungsergebnis nicht zu gefährden. Mit zunehmender Zeit zeigt sich die neue Brustform immer deutlicher, die Schwellungen verschwinden und das Gewebe setzt sich in die natürlich schöne Form.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Bruststraffung
Im besten Fall sind die Ergebnisse einer Bruststraffung dauerhaft. Durch Alterung, Gewichtsschwankungen und externe Einflüsse wie Rauchen oder Medikamentennutzung sowie Schwerkraft können die Ergebnisse im Laufe der Jahre dennoch beeinflusst werden.
Eine Bruststraffung eignet sich als alleiniger Eingriff zur Verbesserung der Brustform. Man kann den Eingriff zusätzlich mit einer Augmentation durch Eigenfetttransfer oder eine Implantateinlage kombinieren, um gleichzeitig zu vergrößern und zu formen.
Die exakten Kosten für diesen Eingriff lassen sich nicht pauschal beziffern. Der Aufwand richtet sich primär nach dem individuellen chirurgischen Aufwand sowie der gewählten Operationsmethode. Für eine maßgeschneiderte Behandlung beraten Sie unsere Experten bei Aurum-Aesthetics jedoch jederzeit sehr gerne in einem persönlichen Gespräch.
Nach dem Eingriff verbleiben meist leicht sichtbare Narben auf der Haut. Diese verblassen erst im Laufe der Zeit. Zudem sollten Sie mit allgemeinen Operationsrisiken wie temporären Schwellungen oder Blutergüssen rechnen und auch vorübergehende Gefühlsstörungen an den Brustwarzen können auftreten.
Spezielle Cremes oder gezieltes Muskeltraining verbessern zwar die Hautqualität sowie das Dekolleté, sie können das abgesunkene Gewebe jedoch nicht dauerhaft anheben. Ein starker Hautüberschuss lässt sich meist nicht wegtrainieren und somit liefert oft nur eine Operation ein strukturelles Ergebnis.
Das Resultat einer solchen Operation bleibt in der Regel für viele Jahre stabil, und Sie erfreuen sich langfristig an der neuen Form. Die natürliche Alterung sowie die Schwerkraft wirken jedoch weiterhin auf den Körper ein und verändern das Gewebe im Laufe der Zeit wieder minimal.
Die meisten Patientinnen verspüren nach dem Eingriff eher ein starkes Spannungsgefühl, und die Beschwerden ähneln meist einem intensiven Muskelkater. Moderne Schmerzmittel lindern diese Symptome in den ersten Tagen effektiv und Sie überstehen die Anfangsphase dadurch gut.
Durch einen chirurgischen Eingriff erlangt die Brust ihre feste Form zurück, und der Chirurg positioniert die Brustwarze dabei wieder weiter oben. Ohne eine chirurgische Hautreduktion bildet sich die gedehnte Haut hingegen nicht ausreichend zurück und Sie erzielen rein sportlich keine vollständige Straffung.
Die gesetzlichen Krankenkassen stufen diese Operation in der Regel als reinen ästhetischen Eingriff ein, und sie lehnen eine Kostenübernahme daher meistens ab. Eine Ausnahme besteht lediglich bei einer nachweisbaren medizinischen Notwendigkeit oder extremen psychischen Belastungen und Sie müssen dafür im Vorfeld ein detailliertes Gutachten einreichen.
Nach dem chirurgischen Eingriff tragen Sie den speziellen Kompressions-BH für etwa sechs Wochen ununterbrochen, Sie unterstützen damit die optimale Formgebung des Gewebes. Dieses spezielle Kleidungsstück entlastet die frischen Nähte spürbar und es verhindert zudem unkontrollierte Bewegungen der Brust im Alltag.
Moderne Operationstechniken schonen die Milchgänge sowie die sensiblen Nerven weitestgehend, und Sie können daher oft auch nach dem Eingriff normal stillen. Bei einer sehr starken Straffung mit einer Versetzung der Brustwarze besteht jedoch ein gewisses Restrisiko und die Funktion wird dadurch unter Umständen beeinträchtigt.
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